Montag, 17. August 2015

Update zu den Schach-Turnieren in Wien und Feffernitz

Beim Vienna Chess Open kommt Florian Charaus auch in der 2. Runde nicht über ein Remis hinaus. In der heutigen 3. Runde muss er erneut gegen eine Gegnerin aus den 1700-er Regionen antreten (mit Weiß gegen Sand Rosemarie, 1730). Bei einem vollen Erfolg könnte eine Aufholjagd im B-Turnier gestartet werden. 

Auch aus Feffernitz gilt es von Runde 2 zu berichten. Mit zwei vollen Erfolgen aus OÖ kann man nun vom Terminus "Kanonenfutter" abstand nehmen. Lobend hervorzuheben ist dabei Robert Spitzl, der alte Kämpfer aus Ottensheim. Bereits in Runde 1 hatte Robert gegen einen übermächtigen Gegner eine Siegstellung - er scheint am besten Wege zurück zu alter Stärke zu sein. Nach zähem Ringen konnte gestern untenstehende Stellung gegen Markus Zauchner (1883) in einen Sieg konvertiert werden. 
Gerald hatte es gestern gegen den Underdog Gerhard Überall (1153) aus Niederösterreich zu tun. Der Matchplan sah eine klinische Partieabwicklung hin zu einem gewonnenen Endspiel vor, ohne jede taktische Verwicklungen. Untenstehendes Diagramm zeigt, dass auch solche Gegner "scharf" spielen können. Weiß hat dabei nur wenige zielführende Fortsetzungen, die jedoch erarbeitet werden konnte. Die 3 Mehrbauern wurden schlussendlich "ins Ziel gezittert". Heute gegen das Urgestein Frey Armin (1953) des veranstaltenden SK Feffernitz auf Brett 17. Dankenswerterweise keines der ersten 15 - die nach Ansicht des Chronisten obwegen der Überbreite nicht FIDE-konforme Bretter darstellen. 
Gestern durfte GM Malakhatko gegen den stark sehbeeinträchtigten Slovenen Mlacnik Franc spielen. Die Partien erfolgen dabei auf dem regulären bzw. einem für blinde Schachspieler zu ertastenden Behelfs-Brett. Züge werden mit einer Art Rechenschieber bzw. Mini-Schreibmaschine notiert. 



GM Malakhatko denkend

Robert Spitzel in Erarbeitung seines Planes, die vorgerückten schwarzen Bauern zu invalidieren


Zwettler - Ueberall

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